Donnerstag, 4. März 2010

Seminar zum Thema Fördermittel und Schulungen

Gestern fand das ÖBHZ-Seminar zum Thema Fördermittel und Schulungen statt.

Just am selben Tage wurde im Bundeskabinett dem neuen Entwurf zur Änderung des Erneuebare-Energien-Gesetzes zugestimmt. Dabei wurde beschlossen, dass aufgrund von "Überförderung" von Photovoltaikanlagen die Vergütung für das Einspeisen von Solarstrom ab 1. Juli diesen Jahres sinken soll - um 16 % für Dachanlagen. Gleichzeitig soll aufgrund der Entwicklung 2009 die Zielmarke für das jährliche Ausbauvolumen von 1.700 MW auf 3.500 MW nahezu verdoppelt werden. Dabei soll der Eigenverbrauch gefördert werden. Hierzu dienen verschiedene KfW-Förderprogramme. Eine gute Übersicht, welche auf aktuellstem Stand gehalten wird, ist in der Internetplattform "Bauförderer" zu sehen.

Die Zwischenspeicherung der gewonnenen Energie stellt dabei noch ein großes Problem dar. Ein erklärtes Ziel unseres Netzwerkes besteht darin, auf den neuesten Stand der Speichertechnologien zu bleiben und vielleicht auch selbst mit Hochschul- / Forschungseinrichtungen ein Projekt zur Energie- oder Wärmespeicherung zu kreieren.

Im Rahmen des gestrigen Seminars wurde uns Herr Steffen Beck von kippon ein interessantes Verfahren zur Einspeisung von Energie in Hallenfußböden aufgezeigt. Dies könnte ein Ansatz für eine neuartige Wärmespeicherung sein. Darüber hinaus wurden uns verschiedene Programme zur Förderung von Beratungen und Schulungen vorgestellt.

Ausgehend von den Fördermöglichkeiten für die Schulung von Unternehmern und deren Mitarbeitern wurde anschließend diskutiert, welche Schulungen über Mitarbeiter und Kooperanten des ÖBHZ möglich wären - zum Beispiel für Hausverwaltungen oder für Handwerker. In den kommenden Monaten wird das ÖBHZ diesbezüglich Module und Programme erarbeiten.

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